Schulentwicklungsplanung

02.07.2015

Herbert Habenicht sagt als Schulpolitischer Sprecher der Fraktion: „Bei den aktuelle Überlegungen einiger Bürgermeister im Landkreis drängt sich der Verdacht auf, dass das Immobilienmanagement vor der Bildungsqualität steht. Da sollen die Schülerströme so umleiten werden, dass ihre demnächst zu kleinen Schulen gerettet werden könnten. Dem stimmt die FDP-Fraktion nicht zu, denn die Qualität des Unterrichts muss im Mittelpunkt stehen.“

Herbert Habenicht sagt weiter: „ Wir unterstützen das Ziel eines umfassenden Bildungsangebotes für Hameln. Nur Gymnasium und IGS und sonst nichts mehr ist mit uns nicht zu machen!“

Aus Sicht der FDP-Fraktion soll es zu den bereits bestehenden sechs Oberstufen keine weitere gymnasiale Oberstufe auf dem Stadtgebiet geben.

Eine qualitativ gute Oberstufe an der IGS wäre nur bei einer Ausweitung der Schülerzahlen zu erreichen.

Das AEG befindet sich im selben Gebäudekomplex wie die IGS. Hier kann es eine gemeinsame Oberstufe geben. Es sollte keiner glauben, dass sich die Unterrichtsweisen der beiden Schulformen in den Oberstufen (Gymnasium + IGS) groß unterscheiden. Die Erkenntnisse über guten Unterricht sind die gleichen und die neuen Lehrer (und auch viele ältere durch Fortbildungen) werden entsprechend ausgebildet.

„Auf die Möglichkeiten, die sich bezüglich von Einsparungen beim Bau des Schulzentrums Nord ergeben könnten, haben wir in allen Gremien hingewiesen“, betont Herbert Habenicht.

Ein Kooperationsgebot der Schulen untereinander - auch mit den Berufsbildenden Schulen wird von der FDP-Fraktion ausdrücklich gewünscht.

Die Umstellung der Schulbudgetierung nach dem Verfahren des Landkreises ist aus Sicht der FDP-Fraktion richtig, da „Subsidiarität“ hier in Echt praktiziert werden soll.

 
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