Umweltschutz mit den Menschen vor Ort

Liberale Kommunalpolitiker unterstützen eine kommunale Umweltpolitik, die die Lebensinteressen der Menschen und den Erhalt der Umwelt harmonisch in Einklang bringt. Sie handeln nach dem Grundsatz des verantwortungsvollen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen. Für sie kommen der Land- und Forstwirtschaft in Bezug auf den Erhalt der Kulturlandschaft eine wichtige Rolle zu.

Umweltschutz ist in erster Linie eine Angelegenheit aller Bürgerinnen und Bürger.

Er ist in der Kommune eine fachgebietsübergreifende Aufgabe. Ökologische Vernunft, wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung gehören zusammen. Wer die Umwelt nicht kennt, dem fehlt auch der Anreiz, sie zu schützen. Deshalb soll der Mensch, wo immer möglich, auch Zugang zur Natur erhalten.

Für Hameln gilt daher:

  • Die neuen Technologien, besonders die Solarenergie, bieten auch neue Chancen für Hameln. Das Image „Hameln als Solarstadt“ muss gefördert werden. Investitionen in diesen Bereich müssen sich langfristig auszahlen (z.B. Umstellung Heizanlagen, Austausch undichter Fenster, Verwendung von Dämmmaterialien,...).
  • Baum- und Heckenschutzsatzungen sind überflüssig und zurückzunehmen. Oft bewirken sie das Gegenteil ihrer Zielsetzung und Verhindern die Neuanpflanzung von Hecken und Bäumen. In jedem Fall nehmen sie den Bürgern die Verantwortung, über ihre nähere Umwelt selbst zu bestimmen. Die Furcht, der normale Bürger wäre dazu nicht in der Lage, ist völlig unberechtigt und zutiefst illiberal.
  • Vorgeschriebene öffentliche Grünflächen in Neubaugebieten, die bereits sehr viel „privates Grün“ aufweisen, haben - an anderer Stelle angelegt - oft einen größeren Nutzen. Ein Heckenstreifen in freier Landschaft ist wertvoller als eine gleich große, pflegeintensive Grünfläche am Straßenrand in einer Innenstadt.
  • Im Bereich des Tündern-Sees ist neben der touristischen Erschließung auch der südliche Teil dieses Geländes naturnah zu gestalten.
  • Dem Schutz der Menschen vor Lärm und anderen Immissionen (Löhnerbahn, Windenergieanlagen, Verkehrslenkungsmaßnahmen) ist ein mindestens gleichrangiger Wert einzuräumen wie dem Schutz der Natur. Neue Windkraftanlagen müssen mind. 750 m Abstand von Wohngebieten einhalten. Der Luftreinhalteplan darf nicht zu einer stärkeren Verkehrsbelastung vorhandener anderer Straßen führen. Eine neue Gütertransitstrecke für die Bahn auf der vorhandenen einspurigen Bahntrasse ist abzulehnen.
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