Bürgerorientierte Verkehrspolitik

Liberale Kommunalpolitiker unterstützen eine kommunale Verkehrspolitik, die die Interessen der Bürger berücksichtigt und ihre Mobilität sichert.

Für Hameln gilt daher:

  • Die gute Erreichbarkeit der Stadt von außen - auch überregional - ist ein wichtiges Ziel liberaler Politik für Hameln. Dies schließt die Nutzung aller Verkehrsträger - auch das Fahrrad - ein. Eine ideologisch gelenkte„Verkehrsbehinderungspolitik“ kann nicht zum Ziel führen.
  • Das Projekt „Südumgehung Hameln“ ist mit allen politischen Mitteln voranzutreiben! Bei der neuen Weserquerung sind Nutzungsmöglichkeiten für Fußgänger und Fahrräder einzuplanen.
  • Auch die Nord-Umfahrung der Stadt Hameln ist langfristig anzustreben. Sind die innerstädtischen Straßen von dem Durchgangsverkehr entlastet, lassen sich die vorhandenen Straßenführungen leichter für andere Zwecke nutzen.
  • Alle Sparten der Hamelner Gewerbeunternehmen sind auf die uneingeschränkte Anbindung an das Straßennetz angewiesen. Die Erreichbarkeit der Hamelner Kernstadt (Altstadt) muss daher erhalten bleiben. Die Sperrung von Straßen innerhalb der Altstadt für den Autoverkehr wird abgelehnt. Wenn möglich, sind Fahrspuren für Fahrräder auszuweisen, ggf. können Einbahnstraßen in der Gegenrichtung für Radfahrer freigegeben werden.
  • Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, z. B. in Wohngebieten, sind sinnvoll. Aber die Verhältnismäßigkeit der Mittel muss gewahrt bleiben.
  • Straßensperrungen sind abzulehnen, weil sie den Verkehr nur verlagern und durch Umwege evtl. erhöhen. Deswegen ist eine Verkehrsführung der kurzen Wege nötig.
  • Der Bahnhof ist nach der Renovierung sehr attraktiv für Reisende. Er ist verkehrlich mit der Innenstadt zu verknüpfen (Maßnahmen der KVG, Ausweisung von Streckenführungen für Fahrräder und Fußgänger).
  • Zur Bewältigung des Verkehrsaufkommens muss auch eine Attraktivitätsverlagerung zugunsten des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV / Bus und Bahn) und des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Fahrrad stattfinden. Hameln muss vollständig an den Großraumtarif angeschlossen werden.
  • Das Auto bildet nach wie vor den wichtigsten Verkehrsträger und ist zum Erreichen der Stadt Hameln ein unverzichtbares Verkehrsmittel. Daher müssen auch Kurzzeitparkplätze innerhalb und preisgünstige Dauerparkplätze außerhalb der Wälle der Hamelner Altstadt in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.
  • Die Parkplatzsituation am Wilhelmsplatz und an anderen Kernpunkten ist zu verbessern und städtebaulich zu gestalten.
  • Der Ausbau des Radfahrnetzes kann zur Bewältigung des Verkehrszuwachses beitragen. Die Radwege an den Haupteinfallachsen der Kernstadt sind deswegen weiterauszubauen. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont ist ein weiterer Ausbau des Radwegenetzes und damit die zweckmäßige Anbindung der Kernstadt voranzutreiben. Der Radweg an der Weser und die Weserpromenade können die Zugkraft unserer Altstadt erhöhen. Die baulichen Voraussetzungen sind dabei, unter Einbindung aller erreichbaren Fördergelder, zu schaffen. Zur Verbesserung des Radverkehrs sind die Vorschläge des ADFC sehr nützlich.
  • Die Neugestaltung des gesamten Weser- und Weserhafenbereiches ist zweckmäßig.
  • Alle verkehrspolitischen Entscheidungen müssen sich an der Finanzkraft Hamelns orientieren. Die zeitliche Durchführung sinnvoller Maßnahmen ist von Fall zu Fall abzuwägen. Die Prioritätensetzung orientiert sich an einer nachhaltigen Umweltfreundlichkeit.
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