Hamelns liberale Wirtschaftsvision 2020

Die Zukunft der Stadt und unseres Standorts als Mittelzentrum der Region hängt entscheidend von unserer Wirtschaftskraft und der Zahl und Art der Arbeitsplätze in Hameln ab. Dazu brauchen wir ein investorenfreundliches Klima sowie serviceorientierte, qualitativ hochwertige Wirtschaftsförderung.

Vorrang für Arbeit, Wirtschaft und Innovationen - für Hameln heißt das:
Unternehmens- und unternehmerfreundliche Kulturen stärken und pflegen!

Die FDP Hameln sieht die Aufgaben der Wirtschaftsförderung auch in der wertneutralen, unbürokratischen und zügigen Beratung und Begleitung unserer Wirtschaftsbetriebe bei allen Fragen, die das Unternehmen in Bezug auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mitarbeiterweiterbildung, Fachkräftemangel, Investitionen und Bauvorhaben hat. Dazu gehört insbesondere das „Ein-Ansprechpartner-Prinzip“.

Wir Freien Demokraten setzen uns dafür ein, dass die Wahrnehmung von Aufgaben durch private Betriebe Vorrang vor der wirtschaftlichen Tätigkeit von Kommunen erhält. Ziel von Privatisierungen sind Verbesserungen der Leistungen und Senkung von Preisen durch transparenten Wettbewerb. Außerdem ist zu prüfen, kommunale Betriebe ohne hoheitliche Aufgaben zu privatisieren.

Liberale Wirtschaftspolitik in Hameln macht sich stark für:

  • Einen fairen Standortwettbewerb, in dem Wirtschaft und Kommunen gemeinsam für eine starke Wirtschaft vor Ort kämpfen.
  • Einen Ausbau schneller Internetverbindungen.
  • Eine Begrenzung der wirtschaftlichen Betätigung der Kommunen – privaten Unternehmen darf keine aus Steuern und Abgaben finanzierte Konkurrenz gemacht werden. Faire Wettbewerbsbedingungen, auch für kommunale Energieunternehmen mit einer einheitlichen Kontrolle der Preise und Gebühren.


Für Hameln gilt:

  • Der einheitliche EU-Markt verlangt ein Denken in größeren Zusammenhängen und ein zielgerechtes, gemeinsames Handeln über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus. Die unterstützenden Verbände und Gesellschaften (z. B. HMT, Weserbergland AG) benötigen unser unterstützendes Engagement.
  • Der Standort Hameln als Banken- und Sparkassenstadt muss Bedeutung behalten.
  • Die Gewerbesteuer und die Abgabenlast müssen niedrig gehalten werden.
  • Die Förderung des Fremdenverkehrs als Wirtschaftszweig mit Zukunft.
  • Die Verkehrsanbindungen sind weiterhin zu verbessern.
  • Einsatz regenerativer Energien in Unternehmen und Privathaushalten unterstützen.
  • Die Bevölkerungsentwicklung zeigt einen negativen Trend. Dem ist dadurch entgegenzusteuern, dass die Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze optimal zu gestalten sind. Industrie- und Gewerbeflächen sowie ausreichende Wohnbaugebiete sind daher zu attraktiven Bedingungen vorzuhalten.
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